Notrufzentrale 144

Bei diesen Symptomen sofort kontaktieren:

  • Plötzlicher Schmerz oder Druck auf der Brust, Rücken, Kiefer
  • Neu aufgetretene oder schwere Atemnot
  • Starker Schwindel oder Bewusstseinsverlust
  • Sehr schneller oder langsamer Puls
  • Starke Beschwerden nach einem Herz-Gefässeingriff


Legen Sie sich hin und warten Sie auf den Rettungsdienst.

Kardiovaskuläres Notfallteam - CPU und STEMI Hotline


Viele Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislaufproblemen suchen jeden Tag die Notfallstation des Inselspitals auf. Oft sind verschiedene Untersuchungen notwendig zum Nachweis der Ursache der Beschwerden. Seit 2012 führt ein spezialisiertes Team von Kardiologinnen und Kardiologen sowie Notfallmedizinern diese Abklärungen durch. Nach dem ausführlichen Gespräch mit der Ärztin/mit dem Arzt und der körperlichen Untersuchung folgen EKG, Röntgenbild oder manchmal auch Herzkatheter-, Magnetresonanz- oder Computertomographie-Untersuchungen. Bei Bedarf kann auf der Notfallstation ein Ultraschall des Herzens und der Gefässe durchgeführt werden. Programmiergeräte für Herzschrittmacher und Defibrillatoren stehen jederzeit bereit. Oft werden zusätzliche Spezialisten wie Herz- oder Gefässchirurgen und Angiologen beigezogen zur gemeinsamen Beurteilung der Patientin und des Patienten. Nach der umfassenden Abklärung wird gleich auf der Notfallstation mit der Therapie begonnen.

Ist ein akuter Herzinfarkt aufgetreten, sendet der Rettungsdienst ein EKG und wichtige Informationen elektronisch ins Inselspital. Das kardiovaskuläre Notfallteam - CPU beurteilt die Situation und koordiniert den direkten Transport der Patientin und des Patienten in den Herzkatheteruntersuchungsraum. Hier können Herzspezialisten ein verschlossenes Herzkranzgefäss wieder eröffnen.

Mit der Einführung des kardiovaskulären Notfallteams - CPU durch die Universitätsklinik für Kardiologie des Inselspitals sind die Dienstleistungen für unsere Patientinnen und Patienten verbessert und die Wartezeiten auf Spezialuntersuchungen verringert worden. Dadurch können mehr Menschen ambulant behandelt werden.